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Gesund essen und trotzdem Beschwerden?

Gesund essen und trotzdem Beschwerden?

Warum Ernährungstipps allein oft nicht weiterhelfen

Gesund essen: Eigentlich weißt du doch längst, wie „gesunde Ernährung“ funktioniert.


Viel Gemüse, wenig Zucker, ausreichend Eiweiß, genug trinken, möglichst frisch kochen. Vielleicht nimmst du Nahrungsergänzungsmittel, hast Intervallfasten ausprobiert, verzichtest auf bestimmte Lebensmittel oder hast schon die eine oder andere Ernährungsform hinter dir.


Und trotzdem fühlst du dich nicht wirklich gut.


Du bist am Nachmittag müde und könntest dich am liebsten hinlegen.


Dein Bauch ist am Abend aufgebläht, obwohl du doch „gesund“ gegessen hast.


Du wachst nachts auf und kannst nicht mehr einschlafen.


Du frierst ständig oder dir ist ständig viel zu heiß.


Vielleicht hast du Heißhunger, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden oder einfach das Gefühl:


Irgendetwas stimmt nicht. Und dann beginnt die Suche:


Weniger Zucker? Mehr Eiweiß? Kein Gluten? Intervallfasten? Mehr Sport? Magnesium? Omega 3? Darmkur? Morgens frühstücken oder doch lieber nicht?


Wir leben in einer Zeit, in der es wahrscheinlich noch nie so viele Informationen über Ernährung und Gesundheit gab wie heute.Und trotzdem scheinen wir manchmal immer weniger zu wissen, was davon eigentlich für uns selbst richtig ist.Vielleicht liegt das Problem also gar nicht darin, dass uns noch ein weiterer Ernährungstipp fehlt.


Vielleicht fehlt dir aber etwas ganz anderes: das Verständnis dafür, was dein eigener Körper gerade in deiner aktuellen Lebensphase und deinen Alltagsanforderungen braucht. Und das ist etwas ganz Individuelles.


„Gesund“ bedeutet nicht automatisch auch „gut für dich“

Genau hier unterscheidet sich die Traditionelle Chinesische Medizin für mich von vielen Ernährungstrends.


Sie fragt nicht nur: Was ist gesund?

Sondern vor allem: Was braucht dieser Mensch in seiner aktuellen Situation?


Nehmen wir ein ganz einfaches Beispiel: Ein großer Salat mit Tomaten, Gurken und Rohkost gilt ganz selbstverständlich als gesund. Vielleicht noch ein kaltes Mineralwasser dazu – und schon haben wir das Gefühl, unserem Körper etwas richtig Gutes getan zu haben.


Aber was ist, wenn du ständig frierst? Wenn dein Bauch nach dem Essen aufgebläht ist?Wenn du dich nach dem Essen müde fühlst oder wenn deine Verdauung ohnehin gerade nicht besonders gut funktioniert?


Dann kann es sein, dass dein Körper aktuell mit einer warmen, gekochten Mahlzeit wesentlich besser zurechtkommt.


Das bedeutet natürlich nicht: Salat ist ungesund. Es bedeutet nur: Vielleicht ist er im Moment nicht das Richtige für dich.


Und genau dieser kleine Unterschied verändert unglaublich viel! Denn plötzlich geht es bei Ernährung nicht mehr nur darum, möglichst viele vermeintlich "gesunde" Lebensmittel zu essen, sonder darum, das zu essen, was dich stärkt und dir gut tut.



Ich wollte irgendwann nicht mehr wissen, WAS ich tun sollte sondern Was mir hilft!


Vielleicht berührt mich dieses Thema auch deshalb bis heute so sehr, weil ich selbst vor vielen Jahren genau an diesem Punkt war.


Mein Körper hatte mir schon längere Zeit ziemlich deutlich gezeigt, dass etwas nicht stimmte. Ich hatte unterschiedliche Beschwerden, auch Diagnosen und fühlte mich schon lange nicht mehr richtig wohl. Natürlich probierte ich auch einiges aus, informierte mich über alles mögliche. Dennoch stellte ich immer wieder fest, dass keine Veränderung nachhaltig erfolgreich war. Es war einfach frustrierend!


Und irgendwann kam dann diese eine Nacht, die ich bis heute nicht vergessen habe: Mein Herz raste, ich konnte plötzlich schlecht schlucken und hatte das Gefühl, nicht mehr richtig Luft zu bekommen. Ich dachte tatsächlich, ich bekomme einen Herzinfarkt.


Als ich die Ergebnisse der Untersuchungen in der Klinik hörte, konnte ich es nicht glauben:

Alles in bester Ordnung.


Natürlich war ich erleichtert. Sehr sogar. Aber gleichzeitig blieb da diese eine große Frage: Wie kann denn alles in Ordnung sein, wenn es mir überhaupt nicht gut geht?


Ich wollte mich endlich wieder wie ich selbst fühlen.Und ich wollte nicht mehr den nächsten der gefühlt tausend Ratschläge ausprobieren. Nicht noch dieses Nahrungsergänzungsmittel kaufen, jenes Lebensmittel weglassen oder die nächste Empfehlung befolgen, ohne zu wissen, warum eigentlich.


Ich wollte verstehen:


Warum reagiert mein Körper so?


Was passiert da in mir überhaupt?


Und was kann ich selbst dagegen tun?


Genau diese Suche hat mich schließlich zur Traditionellen Chinesischen Medizin geführt. Und dann passierte etwas, das ich bis heute als einen Wendepunkt empfinde:


Plötzlich ergaben viele Dinge einen Sinn.


Begriffe wie Qi, Yin und Yang, Blut, Stagnation, die „Mitte“ oder die fünf Elemente eröffneten mir eine völlig neue Sichtweise auf meinen Körper. Ich begann Zusammenhänge zu erkennen, die ich vorher nicht gesehen hatte.


Mein Körper hatte mir mit allen Beschwerden längst mitgeteilt, was in mir los war. Ich hatte nur nicht verstanden, was er mir sagen wollte!


Was ist an der TCM-Ernährung eigentlich so anders?


Eine der faszinierendsten Erkenntnisse war für mich, dass Lebensmittel in der TCM aus einer völlig anderen Perspektive betrachtet werden. Natürlich wissen wir heute viel über Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine und Mineralstoffe.


Die TCM stellt zusätzlich andere Fragen:


Wirkt ein Lebensmittel im Körper wärmend oder kühlend?


Welchen Geschmack hat es, süß, sauer, bitter, scharf oder salzig? Und wie wirkt sich dieser im Körper aus? 


Welche Organe kann es besonders unterstützen?


Welche Zubereitung ist die beste bei den vorhandenen Beschwerden?


Und vor allem: Passt seine (Aus-) Wirkung zu dem Menschen, der es gerade isst?


Nehmen wir beispielsweise den Ingwer: Viele kennen Ingwer als „gesundes“ Lebensmittel und verwenden ihn selbstverständlich im Tee oder beim Kochen.Aus Sicht der TCM ist das aber noch lange nicht die ganze Geschichte.


Ingwer hat eine stark wärmende Wirkung und kann deshalb in bestimmten Situationen wunderbar passen. Aber braucht jeder Mensch jederzeit noch mehr Wärme?


Natürlich nicht. Genau hier beginnt für mich das wirklich Spannende an der TCM-Ernährung:


Nicht nur das Lebensmittel ist entscheidend – sondern auch der Mensch, der es isst.

Und noch etwas kommt dazu: Auch die Zubereitung verändert die Wirkung einer Mahlzeit.Ob du ein Lebensmittel roh isst, kochst, dünstest, lange schmoren lässt oder beispielsweise mit wärmenden Gewürzen kombinierst, macht aus Sicht der TCM einen Unterschied.


Plötzlich wird die Küche zu viel mehr als dem Ort, an dem wir satt werden. Sie wird zu einem Ort, an dem wir unseren Körper jeden Tag ganz bewusst unterstützen können.Genau deshalb verwende ich gerne den Begriff Küchenmedizin.


Nicht als Ersatz für Medizin oder ärztliche Behandlung – sondern als Möglichkeit, Ernährung gezielt und passend zur eigenen Situation einzusetzen.


Und was hat deine Verdauung damit zu tun?

In der TCM spielt die sogenannte Mitte mit Magen und Milz eine zentrale Rolle.


Sehr vereinfacht gesagt geht es darum, wie gut wir Nahrung aufnehmen, umwandeln und daraus Energie – Qi – zur Verfügung stellen können.


Und daraus ergibt sich ein Gedanke, den ich unglaublich wichtig finde:


Du kannst die besten Lebensmittel der Welt essen aber entscheidend ist, ob sie die richtigen für dich in deiner aktuellen Lage sind und dein Körper daraus das machen kann, was du gerade am dringensten brauchst.


Deshalb schauen wir nicht nur darauf, was jemand isst. Wir schauen auch darauf:


Wie funktioniert die Verdauung?


Wie fühlst du dich nach dem Essen?


Bist du satt und zufrieden – oder müde und aufgebläht?


Hast du regelmäßig Hunger?


Wie viel Energie hast du?


Und natürlich betrachten wir in der TCM auch Schlaf, Emotionen, Stress, Bewegung und viele weitere Signale. Denn der Mensch besteht nicht aus einer Ansammlung einzelner Symptome sondern alles hängt miteinander zusammen bzw. bedingt sich gegenseitig! 


Was verändert sich, wenn du deinen Körper besser verstehst?

Für mich liegt genau darin einer der größten Schätze der TCM: Du beginnst, anders hinzuschauen.


Vielleicht bemerkst du irgendwann, dass dein Blähbauch nicht einfach „immer da“ ist, sondern besonders nach bestimmten Mahlzeiten auftritt.


Du erkennst, dass du in stressigen Zeiten anders isst, schlechter schläfst oder deine Verdauung empfindlicher reagiert.


Du stellst fest, dass dir ein warmes Frühstück wesentlich länger Energie gibt als das schnelle Joghurt direkt aus dem Kühlschrank.


Oder du verstehst plötzlich, warum du zwar erschöpft bist, innerlich aber trotzdem nicht zur Ruhe kommst.


Und aus diesen Beobachtungen entstehen Möglichkeiten:


Du kannst ausprobieren.


Du kannst verändern.


Und du kannst beobachten, wie dein Körper darauf reagiert.


Genau das ist aus meiner Sicht der große Schatz und Mehrwert der TCM:


Sie gibt dir das Wissen an die Hand, damit du selbst deinen Körper mit der richtigen Auswahl deiner Speisen unterstützen kannst. 


Du musst nicht jedem neuen Ernährungstrend folgen und nicht bei jeder neuen Empfehlung überlegen, ob du jetzt auch noch dieses Lebensmittel weglassen, jenes Supplement kaufen oder deine gesamte Ernährung umstellen solltest. Stattdessen kannst du anfangen, dir eine andere Frage zu stellen: Was brauche ICH gerade?


Was ich damals selbst gerne gehabt hätte


Wenn ich heute auf meine eigene Geschichte zurückblicke, denke ich manchmal: Wie hilfreich wäre es gewesen, wenn mir damals jemand diese Zusammenhänge verständlich erklärt hätte? Nicht in komplizierter Fachsprache, nicht mit hundert Regeln. Und auch nicht mit dem Anspruch, meine gesamte Ernährung von heute auf morgen umzustellen oder zum wiederholten Mal für teures Geld Nahrungsergänzungen kaufen zu müssen. 


Ich hätte es gerne Schritt für Schritt erklärt bekommen: 


Was bedeutet eigentlich Qi?


Was haben Yin und Yang mit mir zu tun?


Warum spielt meine Verdauung eine so große Rolle für meine Energie?


Was meint die TCM mit der „Mitte“?


Welche Bedeutung haben Emotionen und wie wirken sie sich im Körper aus?


Was verrät mir beispielsweise meine Zunge?


Und wie kann ich Lebensmittel so auswählen und zubereiten, dass sie zu mir und meiner aktuellen Situation passen?


Genau dieses Wissen gebe ich in meinem TCM Ernährungs-Basiskurs weiter


Nicht als graue Theorie, sondern so, dass du schon nach dem ersten Abend beginnst, deinen Körper und deine Ernährung mit anderen Augen zu betrachten.


Wir starten ganz vorne und bauen das Wissen an sechs gemeinsamen Live-Abenden Schritt für Schritt auf.


Von Yin, Yang und Qi über die chinesische Mitte und unsere Verdauung, Emotionen und Organe bis hin zur Wirkung einzelner Lebensmittel, Küchenpraxis und der Sprache deines Körpers.


Du brauchst dafür keinerlei TCM-Vorkenntnisse.


Und mein Ziel ist auch nicht, dass du nach sechs Abenden möglichst viele chinesische Fachbegriffe auswendig kennst.Mein Ziel sind diese Momente: „Aha! Jetzt verstehe ich, warum.“


Denn genau diese Momente haben damals auch für mich unglaublich viel verändert


Mein nächster TCM Ernährungs-Basiskurs startet am 13. Oktober 2026.


Wir treffen uns an 6 Dienstagabenden von 19.00 bis 21.30 Uhr live via Zoom. Du erhältst umfangreiche Unterlagen und die Aufzeichnungen der einzelnen Abende und hast selbstverständlich immer die Möglichkeit, deine persönlichen Fragen einzubringen.


Die Gruppe ist bewusst auf maximal 12 Teilnehmer begrenzt.


Und weil mich die TCM mittlerweile seit 16 Jahren beruflich begleitet und meine Begeisterung dafür heute größer ist denn je, gibt es diesen Herbstdurchgang einmalig zum


Community-Preis von € 505,– inkl. 20% MwSt.


Hier findest du alle Inhalte, Termine und die Anmeldung zum TCM Ernährungs-Basiskurs.


Vielleicht brauchst du also nicht noch mehr Ernährungstipps sondern möchtest endlich verstehen, was dein Körper dir schon die ganze Zeit sagen möchte. Dann freue ich mich, wenn wir uns am 13. Oktober persönlich kennenlernen und gemeinsam in die Welt der TCM eintauchen. 


Über die Autorin


In den letzten Jahren habe ich gelernt, was es heißt, wirklich bei sich selbst anzukommen. Die Traditionelle Chinesische Medizin, tiefe Selbstreflexion und das Wissen um die Kraft weiblicher Energie wurden zu meinem inneren Kompass.


Ich habe mein Leben neu sortiert, alte Überzeugungen hinterfragt und mich für etwas entschieden, das radikal einfach klingt: Klarheit. Wahrheit. Selbstverbundenheit.


Heute begleite ich Frauen, die wie ich stark sind – aber erschöpft. Die sich nach Tiefe, nach echter Veränderung und einem Leben jenseits der Funktionsfalle sehnen.
Ich unterstütze sie dabei, ihren eigenen Weg zu finden. Mit TCM, mit Struktur, mit Herz.


Nicht höher, schneller, weiter – sondern echter, freier, leiser. Und manchmal auch mutiger als gedacht.


Denn ich glaube daran, dass Veränderung möglich ist – wenn wir beginnen, uns selbst wieder zuzuhören.




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